Geiranger Fjord, Trollsteig und genialer Campingplatz

4. August 2014 - Der Abschied ist uns schwer gefallen

Das allerwichtigste zuerst: Wir waren die letzten Tage bei Arne-Stein, Anita, May, Dominik, Emma, Klara und dem kleinen Lasse. Es ist einfach jedesmal derart schön, einige Tage mit ihnen allen zu verbringen, dass der Abschied wirklich nicht leicht fällt. Besonders bei Anita und May möchten wir uns bedanken! Jeden Tag, vom Frühstück bis zum Abendessen (das Mittagessen nicht zu vergessen), sich derart um uns zu kümmern, ist wirklich spezial! Wir haben das echt genießen dürfen! Dafür vielen, vielen Dank!
Auch sonst... die Gespräche mit Arne-Stein, Dominik, aber auch mit den Kleinen (Emma und Klara haben echt Power ohne Ende), sorgten die ganze Zeit für Kurzweil. Mit Emma und Klara einige Blumenkränze zu basteln, war für mich sowieso ein Erlebniss:
Emma macht Klara einen Armreif aus Blumen. Sie sagt dann zu Klara: "Klara, schou, des isch für di".
Klara schaut sich das an, sieht sofort, dass es ihr gefällt, nimmt es Emma aus den Händen und sagt: "Tysen Takk".
Und Emma erwiedert darauf: "Vær sa god".
Toll, wie die beiden miteinander spielen und einfach eine Freude haben...
Nochmal vielen vielen Dank, an alle, es waren wirklich tolle Tage!

Gestern Abend haben wir uns noch recht viel Gedanken gemacht, wo uns der heutige Tag hinführen soll. Wir haben uns dann für die "Touristenroute" Richtung Norden entschieden. Über Lom ging es nach links, in Richtung Nordwesten, hinauf zum Geirangerfjord. Auf dem Weg dahin, haben wir - wirklich ganz zufällig - ein Fräulein auf der Fahrbahnseite gesehen, die den Daumen in die Richtung ausgestreckt hatte, in die wir gerade fuhren.
Onkel Andy: "Wou, schou amol des Häsle a, i gloub dia isch am stoppa!"
Markus: "WAU, oba khörig, blond, alluo, knakigs Ärschle! Blieb sofort sto! Des isch fix a Wikingarin ufm Huomweg."
Jaja, macht ihr nur weiter Kopfkino. Jedenfalls sprang aus der Böschung plötzlich der Freund von der Deutschen (zugegeben, sie war echt hübsch...) und gleichzeitig sagte sie eben, dass sie nach Geiranger wollten und ob wir SIE BEIDE mitnehmen könnten.
Onkel Andy meinte dann doch recht verärgert und kurz angebunden: "Du kasch mit, der Kerle kut mr nid is Auto!"
Gut erzogen wie ich bin – danke Mama und Papa ;-) – habe ich das für die Deutsche sofort in Deutsch übersetzt und meinte: "Aber selbstverständlich nehmen wir Euch beide bis nach Geiranger mit. Ihr könnt hinten Platz nehmen, die Getränke serviere ich während der Fahrt."
War eigentlich ganz lustig. Onkel Andy ist die ca. 70 km in unter 30 Minuten gefahren. So schnell waren wir noch nie unterwegs in Norwegen ;-).

Jetzt sind wir gerade in einer supertollen Hütte. Wobei "Haus" der bessere Begriff ist. Etwas über Åndalsnes haben wir einen Camping-Platz gefunden, der anstatt der gewöhnlichen Hütten, richtige Häuser vermietet. Das Ding spielt alle Stücke. Super Stube, geniale Küche (mit Mikrowelle, Industrieherd, Bäckereibackrohr). Ein Duschraum mit angeschlossener Sauna (JA SAUNA!!!). Die Dusche selber ist ein Erlebnis. Das Wasser kommt von oben, links, rechts und von unten! Alle erogenen Zonen des Körpers, sind mit einem eigenen Wasserstrahl ausgestattet. Im positiven Sinne des Wortes, einfach: "Geil".

PS: Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich mir am dritten Tag der Wanderung, selbstverständlich wieder einen Gehstock abgebrochen habe und Onkel Andy seit diesem dritten Tag der Wanderung, ein neues Kunststück kann. Seit dem Tag schafft er es, den Oberschenkel einmal rund ums Knie zu drehen, ohne den Teil unter dem Knie irgendwie zu bewegen.

Onkel Andy und Neffe Markus


JETZT MUOS I OU NO MIN SENF INESCHRIBA. I BIN HÜT ECHT AN ARMA HUND. I MUOS JETZT NACHAR SELBR SOBATESSA MACHA. DAR MARKUS ISCH NÄMLICH GRAD IDR SAUNA MID DER DÜTSCHA!!! JO IHR HÄND RICHTIG KHÖRT! AS ISCH WIRKLE SO!!! DES LUDR ISCH DOCH VOLL MIT ÜS WIDRGFAHRA UND JETZT HÄT DOCH VOLL DAR MARKUS UNAN UF ...I VRSTAND JO EH ALLS VO DIR... GMACHT.

SAUEREI!

       
 
 
 

 

zruck
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