Das was es zu Hause zu heiß ist, beginnt mir hier heroben nun doch etwas auf’s gemüht zu schlagen. Heute hat es wieder einfach durchgeregnet :-(. Aber ich darf mich nicht beschweren, ich weiß. Lieber so als wie zuhause… Ich kann mir was anlegen und evtl. den Regenschirm aufspannen. Also, auf zum tollen – drittletzten – Tag in Norwegen ;-):
So viel habe ich heute eigentlich gar nicht gemacht. Ich bin vom „Tvinde Camping“ weiter in den Westen gefahren. Damit ich dann morgen nicht ein Stück weit den gleichen Weg zurückfahren muss, wollte ich über „Moldalen“ fahren. Die Strecke kenne ich vom Besuch in Norwegen im Mai 2025 (zur Konfirmation von Klara). Ein Teil der Strecke ist heftig schmal! Dafür aber ist die Gegend dort echt sehenswert, auch bei Schlechtwetter. Schade nur, dass gleich beim Anfang der Stecke kurz vor „Dale“, ein neongelbes Schild gestanden ist, dass die Straße gesperrt ist und zwar von 7 bis 19 Uhr. Gut. Das hat mich – ihr kennt mich ja – genau gar nicht gestört. Ich bin da trotzdem rein. Nach gut einer Stunde war es dann wirklich so, dass die Straße immer für drei Stunden gesperrt ist/wird. Tja, dann bin ich halt zurückgefahren und doch unten rum auf die Halbinsel „Lindashalvøya“.
Das Ganze hat mich da eh nur circa ganz viele Stunden gekostet. So hat es sich halt wieder ergeben, dass ich übers Telefon bei „Pizzabakeren“ in „Knarvik“ eine Prosciutto e funghi bestehlt habe und die wieder im Auto gegessen habe… Diesmal ohne Strafe, dafür habe ich mir meine kurze Hose vollgesaut… jaja, es geht halt nie ohne irgendein Problemchen.
Jedenfalls bin ich dann um kurz nach halb am westlichsten Punkt vom norwegischen Festland angekommen, der nennt sich "Vardetangen". Ganz netter Platz da. Direkt daneben steht auch wieder so eine Bibliothek wie sie in „Luster“ am Fjord hingebaut wurde. Da sind dann auch zwei Kinder mit ihren Großeltern gekommen und haben die ausgiebig ausprobiert, innen wie außen ;-)… Schon toll, was ich heuer alles für coole Orte besuchen konnte.
Danach bin ich einmal rund um die Halbinsel gefahren und auf den „Bruvoll Camping“ gegangen. Wie zu Beginn schon geschrieben, die hatten leider keine Hüttele mehr für mich, weil ich aber einfach nicht mehr weiterfahren wollte, habe ich mir hier jetzt einen Wohnmobilplatz gegönnt und das Dachzelt aufgeklappt. Ist so eh besser, da muss ich mich nicht drum kümmern, am Morgen alles wieder aufzuräumen und ins Auto zu verstauen. So kann ich morgen einfach zuklappen und Attacke!!!